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Frühjahrstagung 2018

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Bericht zur Frühjahrstagung vom 27. – 29. April 2018 in Eberbach
 
Mitgliederversammlung wählte Hanspeter Hirsch zum neuen Geschäftsführer

 
Die alljährliche Mitgliederversammlung, diesmal bereits am Freitagabend lief nach der veröffentlichten Tagesordnung wie gewohnt in harmonischer Weise ab. Joachim Götz als 1. Vorsitzender begrüßte die Teilnehmer aus Nah und Fern. Er stellte die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest und gab einen ausführlichen Bericht über die Tätigkeit des Vorstandes und des wissenschaftlichen Beirats mit den laufenden Forschungsprojekten ab.

Die meisten bereits im Vorjahr begonnenen Forschungsprojekte wurden insbesondere von Prof. Balck, Prof. Dartsch, Florian König und Joachim Götz weitergeführt, sind jedoch teils noch nicht abgeschlossen bzw. es fehlt ein ausführlicher Ergebnisbericht mit Bewertung. Eine Versuchsanordnung im Forschungshaus auf Störzonen mit einer Milbenart ist vielversprechend. Auf dem Gebiet der Elektrobiologie wird weiterhin geforscht, Joachim Götz wird bei seinem Vortrag ausführlich auch über seine Messungen mit Elektroautos berichten. Joachim Götz dankte allen Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats und weiteren Projektmitarbeitern für den uneigennützigen Einsatz. Der wissenschaftliche Beirat tagte zuletzt im März dieses Jahres.

Nach Gedenken an die verstorbenen Ehrenmitglieder und Mitglieder, deren Liste von Jahr zu Jahr länger wird, wurde im Geschäftsbericht von Roland Wirth über die finanzielle Entwicklung des Vereins im Jahr 2017 berichtet. Auch im letzten Jahr war wieder ein Mitgliederrückgang von 5,5 % (Vorjahr: 8,7 %) zu verzeichnen, was Beitragsminderungen von ca. 2.400 Euro bedeutete. Auch die Abonnentenzahl unserer Vereinszeitschrift ging um weitere 10 % zurück. Dennoch konnte im Jahr 2017 ein kleiner Jahresüberschuss verzeichnet werden. Besonders die aufgezeigte Altersstruktur der Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 65,8 Jahren stellen den Verein zukünftig vor besondere Herausforderungen. Junge Menschen an die Geobiologie „heranführen“ muss das oberste Ziel sein.
 
Die Seminareinnahmen und -teilnehmerzahlen sind gegenüber dem absoluten Negativrekord von 2016 wieder um über 50 % gestiegen und haben auch das Jahr 2015 leicht übertroffen.  Dennoch waren einige Seminarabsagen mangels Mindestteilnehmerzahl die Folge. Durchschnittlich 12 Teilnehmer (Vorjahr: 9) je Seminar sind immer noch zu wenig, um gute Ergebnisse zu erzielen. Immerhin haben 9 Teilnehmer es bis zur Prüfung zur/m Geobiologischen Berater/in geschafft und die Prüfung im April bestanden. Bei geringen Teilnehmerzahlen der letztjährigen Frühjahrstagung und der Herbsttagung in Eberbach ging es auch diesmal nicht ohne Verluste ab, da die hohen Kosten für Referenten mit Reise- und Übernachtungskosten durch die Tagungsgebühren nicht mehr gedeckt werden können. Hier werden nach wie vor nach neuen Konzepten gesucht, sei es Veranstaltungsort, Dauer oder Referentenangebot. Teurere und namhafte Referenten bergen einfach ein zu hohes finanzielles Risiko. Dieses Jahr war besonders zu beobachten, dass einige Mitglieder aus der näheren und weiteren Umgebung zwar am Freitagabend zur Mitgliederversammlung kamen, an der Tagung jedoch nicht teilnahmen. Einige Tagungsteilnehmer reisten erst am Samstag an, hatten kein Interesse an der Mitgliederversammlung oder andere Gründe. Auch zur Exkursion am Sonntag waren schon ein paar Gäste wieder abgereist. Es ist auch dieses Jahr schon absehbar, dass die Teilnehmerzahl für die Kostendeckung nicht ausreicht.

Die Kassenprüfer bescheinigten in ihrem Prüfbericht der Geschäftsführung übersichtliche, einwandfreie Buchführung ohne Beanstandungen. Walter Hanselka und Elisabeth Greulich empfahlen der Mitgliederversammlung die Entlastung des Vorstandes. Der Vorstand wurde nach dem Tagesordnungspunkt allgemeiner Aussprache, wobei nur wenige Fragen gestellt wurden, einstimmig entlastet.

Breiten Raum nahm der nächste Tagesordnungspunkt zum Stand des Neubauprojektes ein. Joachim Götz zeigte die Bemühungen des gesamten Vorstands ausführlich auf. Nachdem die in der letzten Mitgliederversammlung 2017 gezeigten Pläne im Nachhinein auf wenig Gegenliebe stießen, wurden diese trotz eines bereits genehmigten und zugeteilten LEADER-Zuschusses von 200.000 Euro wieder verworfen, Baufachleute aus dem Mitgliederkreis, darunter auch drei Professoren aus dem Architekturbereich, wurden zur Beratung während unserer Herbsttagung hinzugezogen und letztendlich eine Trennung mit dem Architekten herbeigeführt. Neue Ideen einer Vollholzbauweise traten in den Raum. Aber bei derzeit herrschendem Bauboom und steigenden Kosten stellte sich immer wieder die Frage der Finanzierbarkeit bzw. Einhaltung des beschlossenen Kostenrahmens. So wurde auch bei zurückgehenden Mitgliederzahlen das gesamte Projekt von einigen Teilnehmern der Mitgliederversammlung wiederum infrage gestellt. Der Vorstand wurde beauftragt neue Alternativen auch im Zusammenhang mit dem bestehenden Forschungshaus zu prüfen.

Roland Wirth hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass er nach 30jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit als Geschäftsführer und Vorstandsmitglied nicht mehr zur Verfügung steht. Der verbliebene Vorstand präsentierte einen neuen Kandidaten, dieser wurde von der Mitgliederversammlung auch einstimmig gewählt. Günter Engelhardt leitete die Vorstandswahl unter Hinzuziehung von Frau Quastenberg und Frau Viktor als Helferinnen mit folgendem Ergebnis:
 
·         1. Vorsitzender: Joachim Götz (wie bisher)
 
·         2. Vorsitzende: Ursula Gieringer (wie bisher)
 
·         Geschäftsführer: Hanspeter Hirsch
 
Die Wahl wurde wie vom Wahlleiter vorgeschlagen und genehmigt in Blockwahl per Handzeichen bei vier Enthaltungen ohne Gegenstimme durchgeführt.
 
Kassenprüferinnen: Elisabeth Greulich und Sonja Huslig. (1 Enthaltung, keine Gegenstimme)
 
Alle Gewählten nahmen die Wahl an. Joachim Götz dankte dem scheidenden Kassenprüfer Walter Hanselka, der ebenfalls nicht mehr kandidierte, für seine langjährige Tätigkeit.

Roland Wirth wurde mit einem Paket mit allerhand Leckereien von Joachim Götz und Ursula Gieringer mit den besten Wünschen verabschiedet, verbunden mit dem Dank für 30 Jahre unermüdliches Engagement für den Verein.
 
Da keine weiteren Anträge vorlagen, konnte die Versammlung einigermaßen im Zeitrahmen von Joachim Götz geschlossen werden.
 

Vorträge

Das Programm war dieses Jahr wieder vielseitig und abwechslungsreich, obwohl das Vortragsprogramm auch in diesem Jahr wieder auf den Samstag beschränkt war. Das nahmen erwartungsgemäß einige Teilnehmer in Anspruch, um nur den Samstag zu buchen um ggf. Übernachtungskosten zu sparen, was in der heutigen Zeit niemand zu verdenken ist. So begann der Samstagmorgen mit einem radiästhetischen Thema. Dipl.-Geologe Jiri P. Polivka berichtet über Pyramiden in Bosnien. Anschließend konnte Daniel Herbold viele Hinweise zum Thema „elektrosmogsfreie Wohnung“ geben, die oft nur einen Mausklick entfernt ist. Neben WLAN kamen auch „Blaulicht“ oder „Tonerstaub“ von Laserdruckern zur Sprache.

Am Nachmittag brachte uns die Kinesiologin Elisa Meyer den Zusammenhang der Kinesiologie und Geobiologie näher und zeigte einige Fallbeispiele mit Mensch und Tier auf. In freier Rede ohne die bei Referenten meist beliebte Präsentationstechnik konnte sie überzeugen und sich den vielen Fragen der Teilnehmer stellen. Dem gesundheitlichen Aspekt widmete sich unsere 2. Vorsitzende Ursula Gieringer, Heilpraktikerin (Psych.) und Heilpflanzenexpertin. „Leben mit den Rhythmen der Natur“ war ihr diesjähriges Thema.

Auf großes Interesse stieß der Vortrag von Dipl.-Ing. Joachim Götz über seine Messungen mit verschiedenen Elektroautos. Er konnte deutliche Unterschiede in der körperlichen Belastung während der Fahrten aufzeigen. Ergebnisse können Sie auch seinem Bericht in dieser Ausgabe WBM entnehmen.

Exkursion am Sonntag

Erfreulich war am Sonntagmorgen, dass sich der bestellte Bus ziemlich füllte. Der dichte Nebel im Neckartal lichtete sich sehr schnell und auf dem Dilsberg angekommen empfing uns strahlender Sonnenschein. Ziel war die Burgfeste mit ihren 78 Meter langen Brunnenstollen. Eine herrliche Aussicht über das Neckartal und den Odenwald bis hin zum Kraichgau erwartete uns. Unter fachkundiger Führung in zwei Gruppen wurden wir über die Geschichte aufgeklärt. Am eindrucksvollsten war jedoch die Begehung des Brunnenstollens bis hinein zum Brunnenschacht. Dieser wurde erst ein paar Tage zuvor wieder von Naturschutz freigegeben, nachdem es das Winterquartier von Fledermäusen ist. Hier ging es doch ziemlich eng zu, man musste an vielen Stellen den Kopf einziehen und der Gang kam einem unendlich lang vor.  Nach der Begehung war noch ausgiebig Zeit, den Brunnenstollen rund um den Brunnenschacht auch überirdisch zu muten, was jedoch diesmal nur von wenigen in Anspruch genommen wurde. So ging es um die Mittagszeit wieder über den „Kleinen Odenwald“ auf der anderen Neckarseite zurück nach Eberbach.

Einige Teilnehmer brachten ihre Begeisterung zu dieser gelungenen Exkursion zum Ausdruck, ebenso über die gesamte abwechslungsreiche Tagung. Begrüßt wurde auch, dass der Samstagabend zum ersten Mal nicht mit einem Vortrag gefüllt war und dem Erfahrungsaustausch diente. So saß mancher noch gerne in der Gaststätte in geselliger Runde.

Besonderen Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen Margret Wirth und Stefanie Dengel in der Geschäftsstelle, die wie immer für einen reibungslosen Ablauf sorgten, sei es der Schriftwechsel und die Unterbringungen der Referenten, Buchung der Veranstaltungsräume und Sorgen für Pausenkaffee mit Kuchen sowie Organisation der Exkursion mit Busbestellung und Burgführung. Alles war perfekt und hervorragend durchgeplant.
 
Die seitlichen Bilder geben Ihnen einen kleinen Einblick in die gelungene Tagung. Vielleicht ist es eine Anregung für Sie bei der nächsten Frühjahrstagung oder bei der diesjährigen Fachfortbildung (Veranstaltungsort ist noch offen) im Oktober dabei zu sein.

Roland Wirth
Zahlreiche Tagungsteilnehmer am Samstagmorgen in Eberbach.
Vorstand: Joachim Götz, Ursula Gieringer, Hanspeter Hirsch (von rechts)
Roland Wirth wird nach 30 Jahren als Geschäftsführer vom Vorstand verabschiedet
Die Teilnehmer der Exkursion im Burghof Dilsberg.
Der begehbare Brunnenstollen war das Highlight der Exkursion.
Burgfeste Dilsberg
Blick nach Süden bis zum Kraichgau
Blick nach Nordwesten ins Neckartal
historische Nebengebäuder der Burg Dilsberg
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